Sonntag, 23. Dezember 2007

Merry Christmas


Ich wünsche meiner ganzen Familie und meinen Freunden in der Welt Frohe Weihnachten!
Schade das wir dieses Jahr nicht zusammen verbringen können!
Das ist für mich das erste Weihnachten wo man wirklich sagen kann... weiße Weihnachten und bitter kalt !
Um so mehr vermisse ich euch in diesen Tagen....ist aber nicht so schlimm weil ich weiß, das auf der anderen Seite der Welt meine Familie und meine Freunde an mich denken!
Bin richtig froh das ich euch habe....auch wenn wir nicht allzu oft Telefonieren können...ihr seit in meinen Herzen mit dabei!

Weihnachten

Liederklänge, Lichtgefunkel,
Frühling in der Winternacht,
Warum nicht in j e d e s Dunkel
Bahnt Ihr Euren Weg mit Macht?
Warum wollt Ihr nur die Reichen,
Der Gesunden Freude sein?
Warum fällt nicht auf des bleichen
Elends Antlitz Euer Schein? -
Erbarmt Euch der niedern, unfreundlichen Fenster
Und bannet die kauernden, finstern Gespenster
Hinweg von den Stufen!
Erbarmt Euch der Armen, der Kranken, der Bösen, -
Durch Liebe und Freude die Welt zu erlösen,
Seid Ihr ja berufen! -

Oder galt des heut’ Gebor’nen
Liebe denen nicht zumeist,
Die der Hochmut die Verlor’nen
Heut so wie damals heißt? -
Die mühselig und beladen,
Lud er liebend zu sich ein,
Keiner schien ihm seiner Gnaden
Zu gering und zu gemein! -
Weh’, wenn Ihr, die noch seinen Namen Ihr führet,
Vom Geist seiner suchenden Liebe nichts spüret
Tiefinnen im Herzen!
Die Lieder verklingen, bald seif Ihr im Dunkeln
Und tastet und tastet - doch nimmermehr funkeln
Euch Augen und Kerzen! -

Aber nicht in weiten, hellen
Sälen gebt der Not ein Fest!
Überschreitet ihre Schwellen,
Sucht sie, die sich finden lässt!
Nicht mit edlen Gönnermienen
Sollt Ihr auf die Armen seh’n:
Eure Brüder ehrt in ihnen,
Wenn sie auch in Lumpen geh’n. -
Schaut mutig hinein in dunkelsten Gründe
Und zittert nicht, wenn Euch die Blicke der Sünde,
Der zischenden, trafen:
In jenen e r w e c k t e die Not die Dämonen,
Die heimlich in jeglicher Menschenbrust wohnen,
- Die E u r i g e n s c h l a f e n. -

Wehe! wer da schilt und tadelt!
Aber selig, wer da liebt!
Liebe sühnt und Liebe adelt
Den, der nimmt, und den, der gibt!
Liebe kann nicht ruh’n noch rasten,
Liebe überbrückt und eint,
Bis sich finden, die sich hassten,
Und zum Freunde wird der Feind! -
S i e lässt auch das Wort, das die Engel gesungen,
Das durch die Jahrhunderte mahnend gedrungen,
Einst Wirklichkeit werden:
Wenn keiner mehr hungert und keiner mehr weinet
In Angst und Verzweiflung, dann endlich erscheinet
Der Frieden auf Erden! - -


Zeit der besinnlichkeit und der Liebe!

Passt auf euch auf....In Liebe euer Axel