
Yes,habe das Wochenende frei...trotzdem bin ich ein wenig traurig, weil seit freitag Lance Armstrong in unserem Hotel ist ( wollte ihn unbediengt mal sehen ).
Also gestern war ich mit ein paar freunden in Banff kanu fahren.
Es war super schön...die Landschaft und alles andere...leider habe ich meine Kamera nicht mitgenommen, das war mir einfach zu riskant wegen dem Wasser...:-(
Aber wenn ich die Fotos von der Freundin bekomme stelle ich sie natürlich ein!
Sooo jetzt könnt ihr wieder einbischen Lernen über das Kanu powered by Wikipedia.de:
Das Wort Kanu ist (im deutschsprachigen Raum) der Oberbegriff für alle Wassersportgeräte, die mit Paddeln in Blickrichtung bewegt werden. Im englischem Sprachraum ist im Ursprungsgebiet in Nordamerika mit einem Kanu meist ein Kanadier bzw. Canadier bezeichnet, während zum Beispiel in Großbritannien ein Kanu eher der deutschen Definition entsprach, und das nordamerikanische Canoe als open, Canadian, oder Indian canoe bezeichnet wurde. Zuerst verwandte Christoph Kolumbus den Ausdruck der Arawack aus der Karibik, und Garcilaso de la Vega definierte ihn als ein offenes Boot. Die Engländer verwandten dann diesen Ausdruck für alle Boote der Indianer. Der Begriff Canadier in Europa entstand aus einem Missverständnis als das ‚Open Canadian Style‘ Kanu aus Kanada, dem damals von der American Canoe Association anerkannten offenem Kanu, stellvertretend für alle Kanus angesehen wurde. Das Kanu aus Maine aus Holz und Tuch, welches erst 1934 anerkannt wurde, wurde dann auch als Kanadier bezeichnet. In der französischen Sprache wird der Kanusport auch als Canoë-Kayak bezeichnet.
Mann und Frau in einem Kanu auf dem Euphrat in BasraEinbaumfunde von 6000 - 4000 v. Chr. gibt es in Schottland. Den Ursprung des Kanus datiert man auf ca. 4000 v. Chr. Ein Ur-Kanu wurde auch am Euphrat gefunden, das etwa dieses Alter hat. Das Einbaum ist jedoch kein direkter Vorfahre der heutigen Kanusportboote. So sind Kajaks, Canadier und Faltboote aus den Fellbooten der Inuit und den Rindenbooten der Indianer Nordamerikas weiterentwickelt worden. Die ersten Ausführungen bestanden aus Tierhaut und Knochen bzw. Birkenrinde oder Holz. Auch Faltboote bestehen aus einem Innengestell mit Bespannung, und sind sowohl als Kajaks als auch als Faltkanadier erhältlich. Manche Schlauchboote werden zu den Kanus gezählt.
Die Kajaks (ursprünglich immer gedeckte, also bauartbedingt oben geschlossene Kanus) stammen ebenso wie die Umiaks von den Inuit, die Canadier von den Indianern Nordamerikas. Drachenboote stammen aus Asien, Auslegerkanus, Waka und Pirogen aus der Südsee.
Den Fahrer eines Kanus bezeichnet man als Kanuten bzw. als Kanutin. Kajaks werden mit einem Doppelpaddel und Canadier mit einem Stechpaddel bewegt.
Heutzutage ist es im Wettkampfsport schwierig ein Kajak von einem Canadier zu unterscheiden. Beide können geschlossen sein. Während jedoch Kajaks immer im Sitzen gefahren werden, kniet man meist beim Wettkampfcanadier. Die Ausnahme besteht im Kanumarathon (in der europäischen und amerikanischen Wettkampfform), und im Kanurennsport (mit aufgestelltem Knie). Beim Playboating und Kanusurfing werden zur besseren Bootkontrolle auch Sattelsitze verwandt. Manche Fahrer verwenden zusätzlich im Boot befestigte Gurte, mit denen sie sich im Boot festschnallen, um auch in extremen Fahrsituationen nicht den Halt im Boot zu verlieren.
modernes Kanu aus KunststoffDie Hauptmerkmale der Fahreigenschaften sind Schnelligkeit, Wendigkeit und Kippstabilität. Heute kennt man im Kanusport vielfältige Bootsformen / Liste der Bootsklassen und Liste der Sportarten.
Heute werden Kajaks und Canadier vor allem aus GFK, PE, PVC und Aluminium gefertigt jedoch nur noch selten aus Holz oder gar als lederbespannte Spantenkonstruktion aus Weide, Schilf oder gar Knochen.
Liebe Grüße aus Canada